Spiegel: Russland lehnt scharfe Sanktionen gegen Iran ab
Die USA und die EU haben Iran mit scharfen Maßnahmen im Atomstreit gedroht - aber Russland bremst: Sanktionen, die zu einer politischen, wirtschaftlichen oder finanziellen Blockade des Landes führen könnten, seien mit Moskau nicht zu machen.Moskau - Im Atomstreit mit Iran lehnt Russland nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Außenministeriums harte Sanktionen gegen die Regierung in Teheran ab. "Wir werden nicht an Sanktionen oder Maßnahmen arbeiten, die zu einer politischen, wirtschaftlichen oder finanziellen Blockade des Landes führen könnten", sagte Oleg Roschkow am Mittwoch vor Reportern in Moskau.Roschkow ist stellvertretender Direktor der Abteilung für Sicherheitsangelegenheiten und Abrüstung im Außenministerium. Die Atomfrage und das Verbot von Bankgeschäften mit Iran stünden in keinerlei Verhältnis. "Das ist Finanzblockade", sagte Roschkow. Ähnliche sehe es auch im Energiesektor aus, wie etwa bei Öl oder Gas. "Diese Sanktionen zielen lediglich darauf ab, das Land und seine Regierung zu lähmen", sagte er weiter.Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte diese Woche ein umgehendes Treibstoff-Embargo gegen die Islamische Republik gefordert. Iran besitzt zwar weltweit die zweitgrößten Öl-Reserven, benötigt aber dringend Investitionen aus dem Ausland, um diese ausbeuten zu können.Auch in der EU gibt es derzeit Überlegungen, mit schärferen Sanktionen Druck auf Teheran im Atomstreit auszuüben.Neben Russland stellt sich aber auch China bei der vor allem von den USA und Israel geforderten Verschärfung der Sanktionen quer.Im Ringen um einen Ausweg aus dem Atomstreit hat Japan einem Zeitungsbericht zufolge angeboten, iranisches Uran anzureichern. Wie die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Mittwoch berichtete, hat sich die Regierung in Teheran noch nicht zu dem Angebot geäußert, das demnach im Dezember bei einem Besuch des iranischen Chefunterhändlers Said Dschalili in Tokio vorgelegt wurde. Das ... (Read more)
Section : politische Ereignisse ، Date : 2010/03/01
SZ: Räuberpistole mit Rebellenchef
Teheran und Islamabad kooperieren bei der Verhaftung eines sunnitischen Extremistenführers, der Anschläge in Iran geplant haben sollVon Rudolph ChimelliParis - Die Verhaftung von Abdulmalik Rigi, Anführer der sunnitischen Rebellen Belutschistans, durch die Iraner hätte nach den Worten des pakistanischen Botschafters in Teheran, Mohammed Bachsch Abbasi, "nicht ohne die Hilfe" seines Landes erfolgen können. Auf einer Pressekonferenz kündigte Abbasi an, in den nächsten Tagen Einzelheiten über die Zusammenarbeit zwischen Islamabad und Teheran bei der Bekämpfung des Terrorismus bekannt zu geben. "Für die Feinde Irans ist kein Platz in Pakistan", sagte der Botschafter.Eine kirgisische Verkehrsmaschine war am Dienstag - laut Meldungen aus verschiedenen Ländern - auf dem Flug von Dubai nach Bischkek von iranischen Abfangjägern über dem Persischen Golf gestellt und zur Landung in Bandar Abbas gezwungen worden. Rigi wurde danach in einer kleinen Maschine der iranischen Revolutionsgarden an einen unbekannten Ort, mutmaßlich nach Teheran gebracht. Seine Organisation Dschund-Ullah (Soldaten Allahs) behauptet hingegen, ihr Chef sei von den Amerikanern in Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten Afghanistans und Pakistans an Iran ausgeliefert worden. In der Tat hatte der iranische Innenminister Mustafa Mohammed Nadschar zunächst bekanntgegeben, Rigi sei "im Ausland" festgenommen und nach Iran gebracht worden.Der arabische Nachrichtensender al-Dschasirah behauptet aufgrund seiner guten Verbindungen in der Region, der Dschund-Ullah-Chef sei schon seit einer Woche in Händen der Iraner. Da die Pakistaner zu jener Zeit auch den militärischen Chef der afghanischen Taliban, Mullah Abdul Ghani Baradar, verhaftet und nach Kabul ausgeliefert hatten, spricht einiges für eine koordinierte Geheimdienst-Operation in mehreren Richtungen, die durch einen theatralischen Coup maskiert wurde.Rigi, der die Todesstrafe zu erwarten hat, soll in Teheran ein öffentlicher ... (Read more)
Section : politische Ereignisse ، Date : 2010/02/26
Rigi confessions indicate US support for terrorism: Minister
Rigi confessions indicate US support for terrorism: Minister
Tehran, March 1, IRNA – The interior minister said Monday that terrorist ringleader Rigi’s confessions to his terrorist operations indicated the strong US support for terrorism. Mostafa Mohammad-Najjar made the remarks in a meeting with country’s provincial governors during which the minister congratulated Rigi’s arrest to the Iranian nation.
Referring to the global arrogance which intriguing world against Iran’s peaceful nuclear activities, Mohammad-Najjar said they are seeking in-vain plots against the system.
Later, he said the US has failed in his regional policies. The Islamic Republic of Iran is standing ready to face any problems, said the interior minister.
ًQuelle: IRNA
Section : politische Ereignisse ، Date : 2010/03/01
Seminar themed ‘Lyric of Sa’di' planned
Tehran, Feb 17, IRNA – A seminar themed ‘Lyric of Sa’di will be held here on April 22 as part of the programs to commemorate the great Iranian poet. The researchers on Sa’di’s works have described him as the master of love lyric who is considered a giant in Persian language.
The event is to be held by the Central Book city in cooperation with the Center of Sa’di Studies.
Each of the researchers participating at the event will select a lyric by Sa’di and will explain it.
Those interested in taking part at the event should send the abstract of their articles to bookcity@googlemail.com no later than March 20.
Sa’di was one of the major Persian poets of the medieval period. He is known not only for the quality of his works, but also for the depth of his social thoughts.
A native of Shiraz, Iran, Sheikh Sa'di left his native town at a young age for Baghdad to study Arabic literature and Islamic sciences at the famous center of knowledge called Nezamieh.
His best known works are Bustan (the orchard) completed in 1257 and Gulestan (rose garden) in 1258. Bustan is entirely in verse and consists of stories aptly illustrating the standard virtues recommended to Muslims (justice, liberality, modesty, contentment).
Section : politische Ereignisse ، Date : 2010/02/19
Bundesregierung will Islam-Institute fördern
Schavan: Wichtiger Beitrag für "moderne Integrationspolitik" / Universität Münster signalisiert bereits InteresseVon Tanjev Schultz und Roland PreußMünchen - Politiker von Bund und Ländern wollen möglichst rasch Islam-Institute an deutschen Universitäten aufbauen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) begrüßte entsprechende Empfehlungen des Wissenschaftsrats, über die die SZ berichtet hatte. Der Bund werde sich finanziell beteiligen, sagte Schavan. Sie werde sich für eine zügige Umsetzung des Konzepts einsetzen. Die "Institute für Islamische Studien", die an zwei oder drei deutschen Universitäten entstehen sollen, seien für eine "moderne Integrationspolitik" sehr wichtig, sagte Schavan der SZ.Nach den Plänen des Wissenschaftsrats sollen die Institute dazu beitragen, Imame und islamische Religionslehrer in Deutschland auszubilden. Nach den Berechnungen des Rats werden 2000 Lehrer benötigt, um bundesweit islamischen Religionsunterricht für die etwa 700 000 muslimischen Schüler anbieten zu können. Der Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Jan-Hendrik Olbertz (parteilos), sprach von "erheblichem Gestaltungswillen" der Länder bei dem Thema. Im Konzept des Wissenschaftsrats stecke "eine Agenda für die Kultusminister", sagte Olbertz, der die Verwaltungskommission des Rats leitet. Dort sind die Fachminister der Länder vertreten. Der Aufbau der Institute müsse "rasch vonstatten gehen", sagte Olbertz, der auch Koordinator der unionsregierten Länder in der Kultusministerkonferenz ist.Nach Informationen der SZ haben die Universität Münster und eine Hochschule in Baden-Württemberg bereits Interesse angemeldet, Standort eines Islam-Instituts mit mindestens vier Professoren zu werden. In Münster gibt es schon einen kleinen Studiengang für Islamische Religionslehre. Die Uni wolle auch eine "Plattform für einen interreligiösen Dialog" schaffen, sagte Rektorin Ursula Nelles. Münster ... (Read more)
Section : politische Ereignisse ، Date : 2010/02/02
Einzigartige Iran-Bilder
Eine Dia-Show einzigartiger Iran-Bilder können Sie unter folgendem Link abrufen: